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: Bühnen :: Liebeserklärungen an das Unvollkommene :
Der Hallenser Jan Grünfeld, Jahrgang 1970, legt zusammen mit neuer Band ein neues Album vor, „Hallo Provinz" heißt es. Am 31. Januar wird es im „Hafenmeister & Docks" am Pfälzer Ufer vorgestellt

Text: Mathias Schulze; Bild: Claudia Grünfeld

Grund genug, bei Grünfeld nachzufragen.

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Ihr neues Album versammelt fluffige, deutschsprachige Gute-Launeund Heimatsongs, die das Glück in der Beschränkung finden.

Es gab Phasen in meinem Leben, in denen ich schon einmal auf Deutsch gesungen habe. Da habe ich zusammen mit meiner Schülerband Revanche einige gute Sachen hinbekommen. Später kamen unter dem Einfluss der Ärzte-Platte „Die Bestie in Menschengestalt" wieder einige deutschsprachige Nummern hinzu, mit meiner Band Remmscheckl, ein paar davon sind auch auf dem neuen Album. Und ja, die Musiker, die angestrengt aufs Gaspedal drücken, sich an der Seite von Michael Jackson wähnen und dennoch stehen bleiben, finde ich anstrengend.

Neben positiven Vibrationen gibt es das Motiv des Ankommens.

Ich habe von 2006 bis 2012 auf einem Bauernhof in Thüringen gelebt, so eine Art Hippie-Commune. Dann bin ich wieder in Halle aufgeschlagen. Und alte Freunde haben mich in den Proberaum geschleift. Es gab wieder Pizza und Bier, das Zusammentreffen entwickelte sich zu einer ideell wichtigen Sache. Daraus entstand das Gefühl des Ankommens. Wir kommen jetzt alle auf einem neuen Niveau zueinander, aber das gute, alte Ding, dass wir alle, wohlgemerkt auf einem guten Level, ein bisschen beschränkt sind, schweißte als Band neu zusammen.

Daher auch das Rückkehrer-Motiv und die Liebeserklärungen an Halle.

Es sind Liebeserklärungen an das Unvollkommene. Als ich in Dresden wohnte, bemerkte ich so einen protzigen Lokalstolz. Die Hallenser haben eine kritischere Distanz zur Stadt, das gefällt mir.

Was ist das für eine schöne weibliche Stimme, die man auch hören kann?

Das ist die wunderbare Songwriterin Anna Maria Zinke, ab und zu spiele ich den Bass in ihrer „Band im Aufbau".

Warum sind Sie Musiker geworden?

Das ist ein gewisser Zwang, ab und an muss was raus, das verlangt ein Wesensteil von mir. Stärker als früher brauche ich das Agieren mit dem Publikum. In den letzten zwei Jahren reichten mir da fünf bis sechs Auftritte. Vielleicht wird es jetzt auch wieder mehr.

Warum sollte man am 31. Januar im „Hafenmeister & Docks" aufschlagen?

Weil es Zucker ins Blut und schöne Mitsing-Lieder gibt, weil ich meine „neuen" Songs und meine neue großartige Band vorstellen werde.

Ziele, Pläne?

Ich würde gern das gegenwärtige Lebensgefühl meiner Generation in deutschsprachige Songs packen können. Wenn es textlich dunkel und depressiv wird, soll dennoch ein positiver Drive die Songs tragen. Das wäre geil, wenn mir das gelingen würde.


Jan Grünfeld, 31. Januar, Hafenmeister & Docks, Pfälzer Ufer, ab 20 Uhr und 23. März, Brohmers, 20 Uhr www.gruenfeldband.wordpress.com


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